Prof. Dr. Björn Rasch im Interview bei Late Night Zürich

Björn Rasch (Vorsitz Netzwerk Schlaf) spricht im Interview darüber, wie Stress, Grübeln und Alltagsgewohnheiten unseren Schlaf beeinflussen. Er erklärt, warum guter Schlaf keine reine Willensfrage ist, räumt mit verbreiteten Schlafmythen auf und zeigt anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, welche Strategien und Routinen wirklich helfen, um nachhaltig besser zu schlafen.

Save the Date – Netzwerkanlass 2026

Am Mittwoch, 28. Oktober, 2026 von 13:00 – ca. 17:30 Uhr findet der nächste Netzwerkanlass des Netzwerk Schlafs statt.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur persönlichen Vernetzung.
Detaillierte Informationen sowie die Möglichkeit zur offiziellen Anmeldung folgen.

Deutscher Schlafpreis

Der «Deutsche Schlafpreis» der Deutschen Stiftung Schlaf zeichnet alle zwei Jahre besondere Leistungen für Schlafgesundheit, Schlafforschung und -aufklärung aus. Prämiert werden engagierte Persönlichkeiten, innovative Projekte und arbeitgeberseitige Initiativen, die zu einem gesunden Schlaf beitragen. Die nächste Verleihung findet am Freitag, 20. März, 2026 in Berlin statt.

Fünf neue Projekte stärken die Prävention bei chronischen Schlafstörungen

Schlafprobleme betreffen in der Schweiz einen grossen Teil der Bevölkerung – mit Folgen für die körperliche, psychische und soziale Gesundheit. Im Rahmen der Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz fünf neue Projekte, die zeigen, wie Prävention und Versorgung Hand in Hand gehen können.

Schlaf, Atmung und psychische Gesundheit: Zentrale Erkenntnisse aus Palagini et al. (2025)

Die Studie zeigt, dass schlafbezogene Atmungsstörungen eng mit Insomnie, emotionaler Dysregulation und erhöhter Stressbelastung verbunden sind. Gestörte Atmung im Schlaf wirkt dabei nicht nur als körperliches, sondern auch als psychologisches Risikofaktor-System, das Angst, Depression und Tagesmüdigkeit verstärken kann. Entscheidend ist ein integrativer Behandlungsansatz, der Schlaf, Atmung und psychische Prozesse gemeinsam berücksichtigt, um langfristige gesundheitliche Folgen zu reduzieren.

Internationaler Zungenband-Kongress

Vom 15.–17. Januar 2026 findet der interdisziplinärer Fachkongress mit internationalen Expert*innen, praxisnahen Vorträgen und Workshops rund um orofaziale Gesundheit statt.

Highlight: Bereits am Mittwochabend, 14.01.26 findet der öffentliche Vortrag von Roger Price (The Way We Breathe Is Killing Us) statt. Er zeigt, warum unsere Atmung entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden ist, welche Atemmuster problematisch sein können und wie wir mit einfachen Impulsen bewusster atmen.

SRF-Tagesgespräch mit Albrecht Vorster

Im SRF-Tagesgespräch betont der Schlafforscher Albrecht Vorster, dass Schlafstörungen nicht nur müde, sondern auch krank und unkonzentriert machen können. Er empfiehlt, den Schlaf als Gesundheitspriorität zu behandeln: Ein regelmässiger Schlafrhythmus, ausreichend Tageslicht am Morgen und der Verzicht auf grelles Licht am Abend unterstützen einen erholsamen Schlaf. Wer trotz guter Gewohnheiten über längere Zeit schlecht schläft, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen – denn guter Schlaf ist die Grundlage für geistige Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit.

Nationalrat lehnt Motion zur Integration von Schlaf in die aktuelle NCD Strategie ab

Mit 119 zu 63 Stimmen und 10 Enthaltungen hat der Nationalrat die Motion von Ständerat Müller zur Integration des Schlafs in die aktuelle NCD Gesundheitsstrategie der Schweiz abgelehnt. Auf Nachfrage von NR Lohr zur Aufnahme des Themas Schlaf in die nächste Gesundheitsstrategie 2029 antwortete Bundesrätin Baume-Schneider unter anderem, dass dies zusammen mit den Kantonen und Gesundheitsförderung Schweiz entschieden werden muss. Sie sei zuversichtlich, dass es angenommen wird. Das Netzwerk Schlaf setzt sich weiterhin für die Integration des Schlafes in die NCD-Strategie ein.

Sleep & Health Seminar September 25

Am 26. September hält Prof. Dr. Natalia Egorova-Brumley von der University of Melbourne einen Vortrag im Rahmen eines zusätzlichen SHZ-Seminars. Die Neurowissenschaftlerin leitet das Pain and Cognition Neuroimaging Lab und erforscht, wie Schmerz das Gehirn beeinflusst und wie kognitive Prozesse die Schmerzwahrnehmung verändern. Unter dem Titel “Understanding the relationship between sleep and pain” gibt sie Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlaf und Schmerz.

Sleep & Health Seminar Oktober 25

Am 26. September hält Prof. Dr. Natalia Egorova-Brumley von der University of Melbourne einen Vortrag im Rahmen eines zusätzlichen SHZ-Seminars. Die Neurowissenschaftlerin leitet das Pain and Cognition Neuroimaging Lab und erforscht, wie Schmerz das Gehirn beeinflusst und wie kognitive Prozesse die Schmerzwahrnehmung verändern. Unter dem Titel “Understanding the relationship between sleep and pain” gibt sie Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlaf und Schmerz.