Schlafstörungen kosten die Schweiz 15 Milliarden
Medizinische Behandlungen, verminderte Leistung, krankheitsbedingte Absenzen, Langzeitarbeitsunfähigkeit: Der schlechte Schlaf der Schweizer Bevölkerung kommt unser Gesundheitssystem und unsere Wirtschaft teuer zu stehen. Eine aktuelle Studie beziffert die direkten und indirekten Kosten von Schlafstörungen.
SRF-Tagesgespräch mit Albrecht Vorster
Im SRF-Tagesgespräch betont der Schlafforscher Albrecht Vorster, dass Schlafstörungen nicht nur müde, sondern auch krank und unkonzentriert machen können. Er empfiehlt, den Schlaf als Gesundheitspriorität zu behandeln: Ein regelmässiger Schlafrhythmus, ausreichend Tageslicht am Morgen und der Verzicht auf grelles Licht am Abend unterstützen einen erholsamen Schlaf. Wer trotz guter Gewohnheiten über längere Zeit schlecht schläft, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen – denn guter Schlaf ist die Grundlage für geistige Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit.