Neue Studie: Vorhersage von Folgeerkrankungen anhand von Schlafdaten mittels KI-Modell

Die Studie zeigt, dass ein KI-Modell anhand von nur einer Nacht Schlafdaten das Risiko für über 130 Erkrankungen vorhersagen kann, darunter Demenz, Herzinfarkt und Schlaganfall. Grundlage sind umfangreiche Messungen verschiedener Körpersignale wie Gehirnaktivität, Atmung und Herzrhythmus.
Die Ergebnisse unterstreichen, wie eng Schlaf und Gesundheit miteinander verbunden sind und welches Potenzial in der systematischen Auswertung von Schlafdaten steckt.

Innsbruck Sleep Summit 2026

Der Innsbrucker Schlafgipfel 2026 versammelt internationale Expertinnen und Experten, um aktuelle Entwicklungen in der Schlafmedizin interdisziplinär zu beleuchten.

Keynotes von Claudio Bassetti, Diego Golombek und Carlos Schenck geben Einblicke in Neurologie, Chronobiologie und REM-Schlafforschung.

Im Fokus stehen fachübergreifender Austausch und neue Impulse für die Zukunft der Schlafmedizin.

Prof. Dr. Björn Rasch im Interview bei Late Night Zürich

Björn Rasch (Vorsitz Netzwerk Schlaf) spricht im Interview darüber, wie Stress, Grübeln und Alltagsgewohnheiten unseren Schlaf beeinflussen. Er erklärt, warum guter Schlaf keine reine Willensfrage ist, räumt mit verbreiteten Schlafmythen auf und zeigt anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, welche Strategien und Routinen wirklich helfen, um nachhaltig besser zu schlafen.

Schlaf, Atmung und psychische Gesundheit: Zentrale Erkenntnisse aus Palagini et al. (2025)

Die Studie zeigt, dass schlafbezogene Atmungsstörungen eng mit Insomnie, emotionaler Dysregulation und erhöhter Stressbelastung verbunden sind. Gestörte Atmung im Schlaf wirkt dabei nicht nur als körperliches, sondern auch als psychologisches Risikofaktor-System, das Angst, Depression und Tagesmüdigkeit verstärken kann. Entscheidend ist ein integrativer Behandlungsansatz, der Schlaf, Atmung und psychische Prozesse gemeinsam berücksichtigt, um langfristige gesundheitliche Folgen zu reduzieren.