Schlafstörungen als neuer Bestandteil der nationalen NCD-Strategie

Trotz der Unterstützung des Netzwerks wurde die Motion von Ständerat Damian Müller (24.4057), welche die Aufnahme von Schlafstörungen als Bestandteil der nationalen NCD-Strategie fordert, abgelehnt. Wir begrüssen jedoch die Bereitschaft des Bundesrats, das Thema Schlaf in der ab 2029 gültigen NCD-Nachfolgestrategie aufzunehmen.  Angesichts der hohen gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Relevanz von Schlafstörungen werden wir uns in den kommenden Monaten für die Aufnahme dieses Themas in die NCD-Strategie 2029ff einsetzen.

Ausschreibung Prävention in der Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt Projekte der Prävention in der Gesundheitsversorgung in der Entwicklungs- und Etablierungsphase. Im Zentrum stehen bereits erkrankte Menschen oder Menschen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko. Die Förderrunde 2024 ist eröffnet. Das Fokusthema ist Schlaf. Kooperationsprojekte haben bessere Chancen auf finanzielle Beiträge. Haben Sie eine Projektidee und suchen Partner? Melden Sie sich bei uns.

Beruhigende und schlaffördernde Medikamente. Handlungsbedarf?

In der Interpellation wird festgehalten, dass die Langzeit-Verschreibung von Benzodiazepinen/Z-Drugs bei Schlafstörungen wie Insomnie problematisch ist. Es wird vorgeschlagen, dieser Praxis entgegenzuwirken und andere Optionen für längere Therapien zu bevorzugen.

Gründungs-Konferenz

Jährliche Konferenz des neu gegründeten Netzwerks Schlaf Schweiz für Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen, die sich im Bereich Schlaf engagieren.

Mehrsprachig (alle in “ihrer” Sprache).
Teilnahme kostenlos.

Chronische Schlafstörungen

In der Interpellation von NR Weichelt (23.4264) mit dem Titel “Chronische Schlafstörungen” wird bemängelt, dass das Thema Schlaf nicht in der Strategie zu Nichtübertragbaren Krankheiten (NCD) enthalten ist. Der Bundesrat anerkennt in seiner Antwort die Wichtigkeit des Themas und sieht die Gründung des Netzwerks sowie die Stärkung des Selbstmanagements als Lösungen. Er anerkennt Schlafprobleme als Risikofaktor bei der Entstehung von NCD’s (noch) nicht explizit.